Auto Europe

  • DEUTSCHLAND
  • Kontaktieren Sie unsere Mietwagen-Spezialisten

    GÜNSTIGE AUTOVERMIETUNG AUF GRAN CANARIA

    Mietwagen weltweit
    Alamo Rental Car
    Avis Car Rental
    Budget Rental Car
    Dollar Car Rental
    Europcar
    Hertz
    National Car Rental
    Sixt Rent a Car
    Mietwagen weltweit
    Warum mit Auto Europe buchen?
    • Autovermietungen vergleichen, um den günstigsten Preis zu erhalten
    • Kostenlose Stornierung bis 48 h vor Abholung
    • Keine Kreditkartengebühren
    • Mo-Sa Kundendienst Support
    • 24 000 Annahme-Standorte weltweit

    Mietwagen auf Gran Canaria - Jetzt buchen und sparen

    Gran Canaria: Sonne, Sand und ewiger Frühling. Und darf`s noch etwas mehr sein? Die drittgrößte Kanareninsel mit dem Beinamen “Miniaturkontinent” hat ihren Besuchern nämlich viel mehr als nur endlose Strände und wunderschönes Wetter mit 300 Tagen Sonnenschein pro Jahr zu bieten: zum Beispiel eine traumhafte Vulkangebirgslandschaft mit urigen Bergdörfern, hübsche Städte mit dem typisch kanarischen Flair und Charme, unterschiedliche Klimazonen mit faszinierender Fauna und Flora, eine interessante Inselgeschichte und -kultur, leckere lokale Spezialitäten und unzählige Outdoor-Aktivitäten. Mit einem Mietwagen auf Gran Canaria können Sie völlig unabhängig Streifzüge über die Insel unternehmen. Die fast kreisrunde spanische Insel im Atlantik hat ein gut ausgebautes Straßennetz und einen Durchmesser von nur 50 Kilometern und ist somit ideal für ausgedehnte Touren. Sich erst vor Ort auf die Suche nach einem Leihwagen zu machen ist nicht ratsam, da es zu bestimmten Zeiten aufgrund der Insellage zu Kapazitätsengpässen und dementsprechend höheren Preisen kommen kann. Buchen Sie Ihren Leihwagen besser so früh wie möglich und am allerbesten bei uns, denn als unabhängiger Mietwagenbroker können wir Ihnen dabei helfen, die vielen unterschiedlichen Angebote der Vermieter zu vergleichen und den besten Tarif zu buchen. Sie haben die Möglichkeit Ihren Leihwagen gleich am Flughafen von Gran Canaria abzuholen oder in der Inselhauptstadt Las Palmas.

    Seit 1954 vermittelt Auto Europe Leihwagen aus den Fahrzeugflotten der renommiertesten internationalen, regionalen und lokalen Autovermieter in aller Welt, wie zum Beispiel Avis, Budget, Europcar und Hertz. Durch die oftmals schon jahrzehntelange Zusammenarbeit können wir für Sie die besten Rabatte und Sonderkonditionen aushandeln. Da wir bis 48 Stunden vor Mietbeginn keine Storno- oder Umbuchungsgebühren berechnen, bleiben Sie bei Ihrer Planung völlig flexibel. Die Mietwagenbuchung ist einfach und sicher. Nachdem Sie in der Maske oben im Bild Ihre Anmietdaten und den -ort eingegeben haben, erhalten Sie nach wenigen Sekunden Wartezeit eine übersichtliche Tabelle mit den Angeboten unserer Kooperationspartner. Sie können nun in Ruhe das passende Angebot aussuchen, sich über alle Tarifdetails und Extras informieren und Ihren Leihwagen buchen. Bei Fragen oder wenn Sie lieber persönlich beraten werden möchten, freuen sich unsere Reservierungsexperten auf Ihren Anruf. Sie sind unter der Telefonnummer 089 - 412 07 295 täglich zu erreichen. Um sich von uns und unseren Preisen überzeugen zu lassen, lesen Sie sich einige Erfahrungsberichte zu Mietwagen auf Gran Canaria durch.

    Wie ist die Verkehrslage auf Gran Canaria?

    Gran Canaria ist mit einem Durchmesser von 50 Kilometern nicht sehr groß und somit ideal für Entdeckungstouren. Das Straßennetz ist besonders im Norden und Osten der Insel gut ausgebaut, alle Destinationen lassen sich mit einem Leihwagen bequem erreichen. Eine der wichtigsten Verkehrsadern der Insel, die Autovia (Schnellstraße) GC-1 führt an der Ostküste entlang von Las Palmas über den Flughafen bis zur Touristenregion Maspalomas. Ab dem Flughafen ist die GC-1 Autopista, also Autobahn. Bei Fahrten ins Inselinnere und in die Berge ist zu beachten, dass die Straßen oftmals sehr schmal und steil sind und sich in engen Serpentinen die Berge hinauf und hinab schlängeln. Die in Deutschland allgegenwärtigen Leitplanken werden auf Gran Canaria eher als überflüssiges Accessoire angesehen, das heißt, am unbefestigten Fahrbandrand geht es an manchen Stellen unmittelbar steil hinab oder Felsvorsprünge ragen ungemütlich in die Straße. Der Fahrstil der kanarischen Fahrer ist meist sehr rücksichtsvoll, aber durchaus sportlich. Fahren Sie bitte defensiv und vorausschauend und rechnen Sie immer mit Gegenverkehr. Außerdem sollten Sie vor Fahrten in den Bergen auch immer auf genügend Sprit im Tank achten. Natürlich gibt es auch etliche unbefestigte Straßen. In den allermeisten Fällen - abhängig vom Vermieter und der Fahrzeugkategorie - ist das Befahren dieser Pisten nicht erlaubt. Zum einen können die Insassen dadurch gefährdet werden, zum anderen ist das Risiko der Beschädigung des Fahrzeugs zu hoch. Ein Schadensfall wäre dann vom Versicherungsschutz nicht gedeckt. Sollten Sie Ausflüge an sehr abgeschiedene Orte in den Bergen planen, informieren Sie sich bitte vorher vorsichtshalber über den Zustand der Straßen. Zudem geben Ihnen die Mitarbeiter Ihrer Anmietstation auch gerne Auskunft.

    Selbstverständlich wird auf Gran Canaria auf der rechten Straßenseite gefahren und links überholt. Die Höchstgeschwindigkeiten sind für PKW - sofern nicht individuell reduziert - auf Autobahnen maximal 120 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften 90 km/h und innerorts 50 km/h, oftmals auch 30 km/h. Bei Fahrten müssen Sie immer Ihre Ausweispapiere, Ihren Führerschein, die Autopapiere und Ihren Mietvertrag mitführen. Die Promillegrenze liegt in Spanien bei 0,5 Promille, für Fahranfänger in den ersten beiden Jahren gilt ein Grenzwert von 0,3 Promille. Ohne Freisprechanlage ist es verboten, während der Fahrt mit dem Handy zu telefonieren. Mit Freisprechanlage ist das Telefonieren nur ohne Kopfhörer erlaubt. Das Bedienen von Navigationsgeräten und Mobiltelefonen während der Fahrt ist selbstverständlich auch verboten. Das Anlegen der Sicherheitsgurte ist für alle Fahrzeuginsassen Pflicht. Babys und Kinder bis zu einer Körpergröße von 135 cm müssen in einem ihrem Gewicht und ihrer Größe entsprechenden Kindersitz befördert werden, und zwar auf der Rückbank. Sie dürfen nur auf dem Beifahrersitz im Kindersitz mitfahren, wenn die Plätze auf dem Rücksitz bereits mit anderen Kindern besetzt sind. Wie auch in Deutschland haben die bereits im Kreisverkehr fahrenden Fahrzeuge Vorfahrt. Obwohl es in Spanien den Anschein hat, dass die Hupe ein probates Kommunikationsmittel ist, ist das Hupen ohne triftigen Grund verboten. Das Fahren in Badekleidung, mit ungeeigneten Schuhen, wie zum Beispiel offenen Sandalen, Flip-Flops, barfuß, oder auch das einhändige Fahren ist nicht nur gefährlich, sondern auch verboten und wird mit saftigen Geldstrafen geahndet. Beachten Sie bitte, dass bei Vergehen gegen die spanische Straßenverkehrsordnung deutlich höhere Strafen verhängt werden als in Deutschland; hier beginnen Geldbußen für geringfügige Vergehen schon bei 100 Euro aufwärts. Damit Sie immer sicher und gut auf den Straßen Gran Canarias unterwegs sind, haben wir Ihnen viele nützliche Tipps in der Rubrik Verkehrsinformationen Spanien zusammengestellt.

    Für die Abholung Ihres Leihautos am Schalter der Autovermietung auf Gran Canaria benötigen Sie den ausgedruckten Auto Europe Voucher, zur Legitimation Ihren Reisepass oder Personalausweis, die gültigen Führerscheine aller Fahrer und eine auf den Hauptfahrer ausgestellte Kreditkarte. Nehmen Sie sich Zeit, den Ihnen vorgelegten Mietvertrag durchzulesen. Die darin aufgeführten Leistungen und Bedingungen sollten mit den Angaben auf dem Auto Europe Voucher übereinstimmen. Falls Sie irgendeinen Passus nicht verstehen, fragen Sie bitte den Mitarbeiter der Station. Achten Sie bitte bei der Übergabe Ihres Fahrzeugs darauf, dass alle am Fahrzeug vorhandenen Beschädigungen im Übergabeprotokoll aufgelistet sind. Sollten Sie noch weitere Schäden entdecken, müssen diese unbedingt aufgenommen werden. Da das Auto bei der Rückgabe auch gecheckt wird, würden diese Schäden Ihnen zur Last gelegt werden. Auf der Seite Informationen zur Selbstbeteiligung informieren wir ausführlich über die angebotenen Zusatzschutz-Optionen, die Sie dazu buchen können.

    Wo kann ich meinen Mietwagen auf Gran Canaria parken?

    Achten Sie bitte bei der Parkplatzsuche auf Gran Canaria auf die Markierungen am Straßenrand. Auf blau markierten Stellplätzen muss ein Parkticket gelöst werden und eventuell gibt es eine maximale Parkdauer. Grüne Markierungen kennzeichnen Anwohnerparkplätze, die aber eventuell zu bestimmten Zeiten auch generell genutzt werden dürfen, darauf weisen dann Schilder hin. An gelb markierten Plätzen ist das Parken verboten. In Las Palmas kann zu bestimmten Zeiten die Suche nach einem freien Stellplatz am Straßenrand durchaus zur Herausforderung werden. Dann ist es ratsam, seinen Leihwagen gleich in einem der Parkhäuser oder auf einem großen Parkplatz abzustellen. Die Gebühren sind nicht besonders hoch und Sie sparen Zeit und Nerven. Falls Sie Ihr Fahrzeug nachts am Straßenrand parken, denken Sie bitte bei schlechter öffentlicher Beleuchtung daran, das Standlicht einzuschalten.

    Flughafen Gran Canaria

    Der internationale Flughafen Gran Canaria liegt an der Ostküste der Insel an der Bucht Bahia de Gando etwa 25 Kilometer südlich der Inselhauptstadt Las Palmas. Der 24/7-Airport zählt pro Jahr 13,6 Millionen Passagiere und ist damit der fünftgrößte Flughafen Spaniens. Als Ganzjahresreiseziel wird Gran Canaria in jeder Jahreszeit von vielen deutschen Flughäfen nonstop angeflogen. Die Flugzeit beträgt je nach Abflugort zwischen vier und fünf Stunden.

    Flughafen Gran Canaria (LPA)

    Adresse: Autopista GC-1, 35230 Las Palmas, Gran Canaria, Spanien
    Webseite: http://www.aena.es/de/flughafen-gran-canaria/index.html
    Telefon: +34 913 211 000

    Die Schalter der Autovermieter finden Sie im Terminalgebäude im Ankunftsbereich auf Ebene 0.

    Was kann ich auf Gran Canaria unternehmen?

    So viel, dass hier wirklich jeder einen unvergesslichen Urlaub verbringen kann. Welche Urlaubsart ziehen Sie vor? Aktivurlaub zu Wasser oder zu Lande? Auf den Partymeilen der Insel die Nacht zum Tag machen? Tiefenentspannungs-Wellness-Urlaub? Finca-Urlaub in einem urigen Bergdorf? Verbesserung des Handicaps in einem Golfresort? Oder eine Mischung - von allem ein bisschen? Egal, was Sie vorhaben, wir vermitteln Ihnen den passenden Leihwagen: vom kleinen wendigen Citycar bis zum geräumigen Kombi für die Großfamilie oder ein schickes Cabriolet. Somit haben Sie die perfekte Mobilität und Flexibilität, die großartige Insel nach Lust und Laune in all ihren Facetten kennenzulernen.

    • Ein Must-See auf Ihrer Sightseeing-Liste ist sicherlich die beeindruckende Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria, die sich mit Santa Cruz de Tenerife die Funktion der Archipel-Hauptstadt teilt. Schlendern Sie unbedingt mal durch die beiden wunderschönen ältesten Viertel der Stadt, Vegueta und Triana mit toll renovierter, alter Architektur, geschäftigen Plazas und idyllischen Parks und vielen urigen, aber auch trendigen Tapas-Bars, Straßencafés, Bistros und Restaurants. Viel über die vorspanische Zeit der Insel und ihre Ureinwohner erfahren Sie im Museo Canario in der Calle del Doctor Verneau 2. Die Werke des bedeutendsten kanarischen Malers, Néstor Martin-Fernández de la Torre werden im Museo Néstor im Pueblo Canario im traditionellen kanarischen Baustil am Parque Doramas ausgestellt. Auf den Spuren von Christopher Kolumbus, der in Las Palmas vor seiner Reise nach Amerika Zwischenstopp gemacht haben soll, sind Sie im Kolumbus-Museum, dem Casa de Colón hinter der Kathedrale Santa Ana. In den 1858 eröffneten Markthallen von Vegueta, dem Mercado de Vegueta in der Calle de Mendizabal, bekommen Sie alle frischen lokalen Produkte und Spezialitäten; keine Sorge, die Markthallen sind kein Showtempel für Touristen, sondern völlig authentisch, hier kaufen vor allem Einheimische ein. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 6.30 Uhr bis 14 Uhr, freitags und samstags von 6.30 Uhr bis 15 Uhr, sonntags ist geschlossen. Ein Copacabana-Gefühl in Europa haben Sie am traumhaften, über drei Kilometer langen Stadtstrand Playa de Las Canteras.

    • Wie in Brasilien geht es in der Zeit des Carnavals schrill, farbenfroh und sehr laut zu. Ab Februar bis Anfang März tobt das Leben zu heißen, lateinamerikanischen Rhythmen mit langen aufwendigen Umzügen mit Tanzgruppen und Musikkapellen, Straßenfeiern bis in die Morgenstunden, mit Kostümfestivals und -wettbewerben, der Wahl der Karnevalskönigin, der Kinderkönigin und der Drag Queen, mit Wettbewerben für die besten Musikgruppen, die mit ihren satirischen Texten die Regierung auf den Arm nehmen, und als Abschlusszeremonie die Entierro de la sardina, die traditionelle Beerdigung einer riesigen Sardine aus Pappe am Strand. Die Hochburg des Spektakels ist Las Palmas, andere Gemeinden feiern zwar in etwas kleinerem Rahmen, aber mindestens genauso laut und intensiv.

    • Wenn Sie Strandurlaub lieben, aber Ihr Handtuch nicht immer an der gleichen Stelle ausbreiten mögen, dann haben Sie die Qual der Wahl, aus 60 Kilometern Strand Ihren Favoriten zu küren (wahlweise Sand oder Kiesel, kleine Bucht oder große Sandmeile, mit und ohne Infrastruktur, lebhaft oder eher einsam). Und das bei perfekten Badetemperaturen zwischen 20 und 30 °C und einer stetig wehenden Brise, die verhindert, dass es zu heiß oder stickig wird. Freizeitsportler kommen voll auf ihre Kosten beim Schwimmen, Segeln, Surfen, Windsurfen, Kitesurfen, Stand Up Paddeln, beim Schnorcheln und Tauchen im blitzblauen Atlantik, beim Klettern, Wandern, Mountainbiking und Radfahren durch die fantastische Berglandschaft, beim Golfen auf Plätzen mit traumhaftem Ausblick und für den besonders hohen Adrenalin-Kick beim Paragliding oder Fallschirmspringen mit noch genialerem Ausblick.

    Die besten Tagestrips mit meinem Mietwagen auf Gran Canaria

    Wie wäre es mit individuellen Streifzügen über die unglaublich vielfältige Insel. Kennen Sie schon diese Highlights Gran Canarias?

    • Im Norden: Eine Augenweide ist der kleine Wallfahrtsort Teror, etwa 18 Kilometer südwestlich von Las Palmas mit wunderschönem, toll erhaltenem historischen Ortskern in typisch kanarischer Architektur, nur wenigen Touristen und der hübschen Basilika Nuestra Senora del Pino. Die vielen Balkone aus Holz an den Wohnhäusern im Ortskern waren früher Ausdruck des Wohlstands der Bewohner - je größer und kunstvoller, desto besser. Noch heute ist Teror am 7. und 8. September, dem Tag der Schutzpatronin Virgen del Pino von Gran Canaria, Ziel von etwa 200.000 Wallfahrern. Hier soll die Jungfrau Maria am 8. September 1481 einigen Hirten in einer Kiefer erschienen sein. Diese Kiefer, die neuesten Untersuchungen zufolge tatsächlich zwischen 600 und 800 Jahre alt sein soll, ist eine der mächtigsten Kiefern der Kanarischen Inseln. Die Altstadt des kleinen Ortes El Roque an der Nordküste hat eine besonders spektakuläre Lage bzw. Unterlage. Hier kleben die Häuser buchstäblich auf einem Basaltfelsvorsprung, der ins tosende Meer hineinragt. Sehr interessant ist auch ein Rundweg durch das 92 Hektar große Naturschutzgebiet Reserva Natural Especial de los Tilos de Moya, den letzten Resten eines vor 500 Jahren weite Teile der Insel bedeckenden subtropischen Dschungels, der hauptsächlich aus Lorbeerbäumen besteht und auch dementsprechend stark duftet. Das Naturschutzzentrum am Eingang des Parks informiert anschaulich über die ursprüngliche Flora und Fauna. Der Park ist Teil des Doramas Nationalparks in der Nähe von Moya. Moya, eine kleine verträumte Stadt in den Bergen, punktet mit tollem Ausblick und nur wenigen Besuchern. Diese kanarische Idylle lässt sich am besten mit der lokalen Kuchen-Spezialität Bizchoas lustrados genießen. Eine der wichtigsten archäologischen Fundstätten der kanarischen Inseln ist Cueva Pintada, ein Museum und Archäologiepark in der Calle Audiencia 2 im Ort Gáldar im äußersten Nordwesten Gran Canarias, etwa 25 Kilometer von Las Palmas entfernt und bequem über die Autovia GC-2 in etwa 30 Minuten zu erreichen. In diesem Ausgrabungs-Komplex erwarten Sie eine große prähistorische Siedlung der Canarios, der Ureinwohner Gran Canarias mit vielen anschaulich nachgebauten Wohnhütten und etliche Höhlen, darunter die größte Höhle, die Cueva Pintada mit beeindruckender indigener Höhlenmalerei. Bei den Ausgrabungen wurden viele Haushaltsgegenstände der Canarios gefunden, die einen interessanten Einblick in die damaligen Lebensverhältnisse geben. Genauso faszinierend ist die nicht weit davon entfernte Ausgrabungsstätte Cenobio de Valerón bei Guia mit beeindruckenden, vor etwa 800 Jahren in den Fels gegrabenen Speicherhöhlen für Getreide und andere Lebensmittel.

    • Im Westen: Im Westen liegt das große Wald- und Wandergebiet Pinar de Tamadaba, in etwa 16 Kilometern Entfernung von Artenara. Auf etwa 1.500 Höhenmetern wandern Sie durch den wunderschönen Kiefernwald mit spektakulären Ausblicken. Bei klarer Sicht sehen Sie sogar den Teide auf Teneriffa. Auf alle Fälle sollten Sie einen Abstecher ins idyllische Artenara machen, dem höchstgelegenen Dorf Gran Canarias mit atemberaubenden Panorama-Ausblicken auf die grandiose Bergwelt, besonders von der Aussichtsplattform Mirador de Unamuno am Ende des Dorfkirchplatzes. Eine weitere Besonderheit ist, dass hier etliche Einwohner in Höhlenwohnungen leben. Allerdings nicht, wie man sich auf den ersten Eindruck vielleicht vorstellt, sehr simpel, sondern mit allen Annehmlichkeiten des modernen Wohnens. Die Fassadenvorbauten lassen auf ganz normale Häuser schließen, dabei befindet sich der hintere Teil des Hauses im Fels. Schon in prähistorischer Zeit wohnten die Canarios, die ursprünglichen Einwohner Gran Canarias in Höhlen, aber auch noch heute wird diese Wohnkultur im weichen Tuffstein gepflegt. Zum einen oftmals aus Platzgründen, zum anderen nutzt man den klimatischen Vorteil (im Sommer kühl, im Winter warm). Auf Gran Canaria gibt es schätzungsweise 2.000 Höhlenwohnungen, davon befindet sich etwa ein Fünftel in Artenara. Im ethnographischen Höhlen-Museum, dem Casa Museo Santiago Aranda, kann man wunderbar sehen, wie früher in den Höhlenwohnungen gelebt wurde und auch noch gelegt wird und viele interessante Details über das harte Leben in der Bergwelt Gran Canarias erfahren. Fast genau im geographischen Zentrum der Insel inmitten eines Naturschutzgebietes befindet sich das Wahrzeichen Gran Canarias und die ehemalige Kultstätte der Canarios, der Roque Nublo (Fels der Wolken), ein auffälliger, 80 Meter hoher Monolith auf dem Gipfel des mit ca. 1.800 Metern dritthöchsten Bergs der Insel. Nach einer kurzen, etwa einstündigen, aber etwas anspruchsvollen Wanderung hat man bei klarem Wetter einen wunderschönen Panoramablick auf die großartige Berglandschaft. Ganz besonders beeindruckend ist ein Sonnenaufgang am Roque Nublo oder eine Wanderung im Frühling, wenn die Wildblumen blühen. Mit einem Mietwagen auf Gran Canaria ist der Roque Nublo in etwa einer Stunde von Las Palmas zu erreichen. Schauen Sie bei einem Abstecher vor oder nach der Wanderung unbedingt in Tejeda, einem hübschen, verschlafenen kleinen Bergdorf vorbei und gönnen Sie sich in einer der Konditoreien (Dulceria) die sündhaft leckeren Spezialitäten wie Polvorones, Mantecados, Pinones, Mazapan, Almendras Rellenas oder Bienmesabe, eine klebrige Mandel-Zucker-Creme mit viel Zimt und Suchtpotential.

    • Im Süden: Ein Ziel für Individualisten ist Puerto de Mogán im Südwesten der Insel. Der charmante Fischerort mit einem tollen Yachthafen wird auch “Venedig von Gran Canaria” genannt, da er genauso von Kanälen durchzogen ist, über die wiederum zahlreiche kleine Brücken führen. Tolle Wanderungen mit atemberaubenden Ausblicken kann man im nördlich gelegenen Naturpark Ojeda, Inagua y Pajonales machen. In die Sahara versetzt fühlen Sie sich in den Dunas de Maspalomas, einer sechs Kilometer langen und zwei Kilometer breiten Dünenlandschaft inklusive Binnensee zwischen den Touristenzentren Maspalomas und Playa del Ingles an der Südspitze Gran Canarias. Der Sand wurde nicht wie oftmals vermutet per Wind aus dem nahen Afrika angepustet, sondern ist hausgemacht: durch die Meeresbrandung fein säuberlich zerriebener und angespülter Muschel- und Korallenkalk, der sich als sichelförmige Dünen bis zu 12 Meter auftürmt und vom konstant wehenden Wind mit einer Geschwindigkeit von bis zu fünf Metern pro Jahr ins Landesinnere bewegt. Um das empfindliche Ökosystem zu bewahren, steht die Dünenlandschaft unter Naturschutz. Auf den markierten Wegen mit vielen Hinweistafeln bekommen Sie aber auch einen interessanten Einblick in die Vegetation und Tierwelt. Ratsam ist es, am frühen Morgen oder abends zu kommen, dann ist hier nicht sehr viel los. Im Mundo Aborigen, einem 1994 eröffneten Freilichtpark in der Fataga-Schlucht, wurde ein Canarios-Dorf rekonstruiert, in dem prähispanische Alltagssituationen eindrucksvoll mit lebensgroßen Puppen dargestellt werden. Dazu gibt es auch viele Hintergrundinformationen über die Ernährung, handwerkliche Fähigkeiten, Landwirtschaft, die sozialen Strukturen der Dorfgemeinschaft, Versorgung von Kranken und Verletzten, etc. (Falls Sie mit Kindern reisen: Für kleinere und sensible Kinder ist die Darstellung der Hinrichtungsmethoden nicht geeignet). Nebenbei haben Sie auch einen traumhaften Blick über die Süd-West-Küste. Der Park liegt etwa acht Kilometer nördlich von Maspalomas, direkt an der Straße GC-60 Carretera Fataga. In der landschaftlich wunderschönen und kulturhistorisch bedeutsamen Barranco von Guayadeque bei Agüimes liegen an den Berghängen viele Höhlen aus prähispanischer Zeit. Etliche, zum Beispiel im Höhlenort Cuevas Bermejas, sind auch heute noch bewohnt, nun allerdings mit allen Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Im Tal können Sie eine Höhlenkapelle besuchen und stilecht in einem der Höhlenrestaurants essen. Das an der Straße GC-103 gelegene Museum Centro de Interpretación de Guayadeque ist selbstverständlich auch in den Fels gebaut und informiert sehr ausführlich über die archäologischen Funde in der Schlucht und ihre kulturhistorische Bedeutung.

    Inselgeschichte & geographische Informationen

    Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der politisch zu Spanien gehörenden Kanaren im östlichen Zentralatlantik und liegt im Zentrum des Archipels zwischen Fuerteventura und Teneriffa, etwa 200 Kilometer westlich der Westsahara. Alle Inseln der Gruppe (acht bewohnte und mehrere kleine, unbewohnte Nebeninseln) sind vulkanischen Ursprungs und gehören geologisch und geographisch zum afrikanischen Kontinent. Die Inselhauptstadt und größte Stadt der Kanaren ist Las Palmas de Gran Canaria im Nordosten der Insel, nicht zu verwechseln mit der kleinen Kanareninsel La Palma bzw. der mallorquinischen Hauptstadt Palma de Mallorca. Etwa 860.000 Menschen leben auf Gran Canaria, davon etwa 380.000 in Las Palmas. Die fast kreisrunde Insel ist etwa 1.560 Quadratkilometer groß, hat einen Durchmesser von 50 Kilometern und einen Umfang von 236 Kilometern. Das milde Klima, die traumhaft schöne Landschaft und die unzähligen Outdoor-Sportmöglichkeiten machen Gran Canaria zu einem attraktiven und beliebten Ziel, das man das ganze Jahr bereisen kann.

    Vermutlich wurden ab 500 vor Christus die ersten Siedler von phönizischen Seefahrern aus Nordafrika und dem südlichsten Teil der iberischen Halbinsel auf die Insel gebracht, in den folgenden Jahrhunderten folgte die kontinuierliche Besiedelung aller Kanareninseln. Da der Kontakt mit dem Festland und den Nachbarinseln im 4. Jahrhundert nach Christus vermutlich durch den Niedergang des Römischen Reiches komplett abbrach, entwickelten die bunt zusammengewürfelten Siedler auf Gran Canaria ihre eigene Kultur. Mit dem Eintreffen von Juan Rejón im Jahr 1478 auf Gran Canaria, einem spanischen Konquistador mit dem Auftrag, die Insel für die spanische Krone einzunehmen, war es damit vorbei. Die Kultur der Canarios wurde innerhalb kurzer Zeit komplett ausgelöscht. Die heutige Inselhauptstadt Las Palmas diente und profitierte als Basis für die spanische Flotte, die hier auf ihren Seereisen in Richtung Amerika Zwischenstopp machten, um Proviant zu laden und Schiffe reparieren zu lassen. Der Rest der Insel blieb trotz zahlreicher Anstrengungen auf dem Agrarsektor (Zuckerproduktion, Weinanbau) sehr arm, bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Entwicklung der Tourismusindustrie langsam einsetzte. Gebremst durch die beiden Weltkriege und den spanischen Bürgerkrieg nahm der Tourismus in den 1960ern rasant an Fahrt zu. Heute besuchen etwa drei Millionen Touristen die Insel pro Jahr, der Tourismus und die damit zusammenhängenden Dienstleistungsbranchen sind mit ca. 80 Prozent die Haupteinnahmequelle.

    Gran Canaria hat wie die anderen Kanareninseln ein ausgeglichenes, subtropisches Klima mit 300 Tagen Sonnenschein, milden Wintern und durch den Passatwind angenehm warmen Sommern. Die Lufttemperaturen schwanken im Jahresverlauf zwischen 20°C und 30°C. Deswegen werden die Kanaren auch “Inseln des ewigen Frühlings” genannt und sind das ganze Jahr als Reiseziel sehr beliebt. Generell gilt, dass der Norden etwas kühler und etwas niederschlagsreicher ist als der sehr trockene Süden, wobei “niederschlagsreicher” auch relativ ist, denn Regentage sind auf Gran Canaria fast ein Fremdwort. Das fast 2.000 Meter hohe Vulkangebirge im Inselinneren teilt die Insel klimatisch in mehrere Mikroklimazonen. Daher unterscheidet sich der Norden mit seiner üppigeren subtropischen Vegetation vom kargen, von der Sonne verbrannten Süden.

    Mobilität auf Gran Canaria

    Gran Canaria hat unglaublich viel zu bieten: die Inselhauptstadt Las Palmas mit ihrem quirligen, kolonialen Charme, hübsche Küstenstädte, das faszinierende Inselinnere mit seiner wilden Vulkangebirgswelt und urigen Bergdörfern, kilometerlange, breite Sandstränden, eine traumhafte Dünenlandschaft im Süden,... Wenn Sie möglichst viel von Gran Canaria sehen möchten, kommen Sie sicherlich per Bus und Taxi an Ihr Ziel. Deutlich unabhängiger und flexibler sind Sie aber definitiv mit einem Leihwagen auf Gran Canaria. Erst nach Ankunft auf Gran Canaria ein Auto zu mieten, ist nicht ratsam, da es aufgrund der Insellage durchaus in bestimmten Jahreszeiten zu Kapazitätsengpässen und dadurch auch zu deutlich höheren Preisen kommen kann. Buchen Sie besser so früh wie möglich und sichern sich dadurch die attraktivsten Preise und Konditionen. Als renommierter Mietwagenbroker vermitteln wir Ihnen die Top-Angebote unserer langjährigen Kooperationspartner wie zum Beispiel Avis, Europcar und Hertz. Bei uns können Sie bequem die Mietpreise auf einer übersichtlichen Liste vergleichen und das für Sie passende Angebot buchen. Wenn Sie lieber persönlich beraten werden möchten oder noch Fragen haben, stehen wir Ihnen täglich gerne unter der Telefonnummer 089 - 412 07 295 zur Verfügung.

    Bus

    Das Busunternehmen Global bedient die zahlreichen öffentlichen Buslinien der Insel. Die Busse sind auffallend türkisblau und werden Guaguas genannt. In Las Palmas fahren sowohl öffentliche Stadtbusse (Guaguas municipales) als auch Touristenbusse (Guaguas turisticas). Die Busfahrpläne und Ticketpreise sind auf der Homepage der Anbieter abrufbar.

    Taxi

    Lizenzierte Taxis sind auf Gran Canaria mit einem behördlich geeichten Taxameter ausgestattet und haben von der Inselregierung genehmigte Tarife. Diese setzen sich aus einer Grundgebühr, den gefahrenen Kilometern und eventuell anfallenden Extragebühren für Fahrten vom und oder zum Flughafen/Hafen, eventuelle Warte- und Standzeiten, Nachtfahrten oder Fahrten an Sonn- und Feiertagen, etc. zusammen. Selbstverständlich können Taxifahrten vorab telefonisch oder online reserviert werden. Eine Fahrt vom Flughafen nach Las Palmas kostet zum Beispiel etwa 35 Euro, ins Tourismuszentrum von Maspalomas zwischen 45 und 50 Euro.

    Nützliche Links

    Tourismusinformation Gran Canaria